Schlagwort Archiv: Braunschweig

Corona-Tagebuch: Der Windturm – Al Bagdir

Christina/ Juni 4, 2020/ Alltagsgeschichten/ 0Kommentare

Auf einem Feldweg zwischen Groß Gleidingen und Broitzem steht ein Turm. Das ist vielleicht erst einmal nichts Besonderes. Für mich schon. Das Bauwerk hat mich bereits bei unserer ersten Begegnung fasziniert, weil es mich aus der Entfernung und mit etwas Fantasie an die „Bagdirs“ der arabischen Halbinsel erinnert. Vermutlich ist das Gebäude nur ein Silo, aber für mich ist es

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Corona-Tagebuch: Mit Paulchen auf Tour

Christina/ Mai 15, 2020/ Alltagsgeschichten

Beim Joggen war ich ihm schon oft begegnet und jedes Mal habe ich gedacht, den muss ich mal fotografieren. Von wem ich hier spreche? Nein, nicht, was ihr jetzt denkt. Ich rede natürlich von Paulchen, dem rosaroten Panther. Am Braunschweiger Ringgleis ist er als Graffiti an der Mauer zu bestaunen. Der beliebte Panther ist eine geniale Comicfigur aus dem noch

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Corona-Tagebuch: Die Ringgleis-Challenge

Christina/ Mai 1, 2020/ Alltagsgeschichten

„Zwei Blondies suchen das Ringgleis? Ist klar!“ höre ich euch schon gackern. Manch einer klopft sich dabei vielleicht sogar auf die Schenkel. Aber Vorsicht, Sportsfreunde, macht es erst einmal besser. Okay, zugegeben, heute haben wir uns zum zweiten Mal auf die Ringgleis-Challenge begeben und ja, auch diesmal haben wir uns verfahren. Es ist auch immer dieselbe Ecke, auf der wir

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Lost Places: Eine Finissage im MokkaBär

Christina/ Februar 23, 2020/ Kultur

Herzliche Atomospähre in der Weststadt Immer auf der Suche nach einer besonderen Veranstaltung, Ausstellung oder Begegnung begebe ich mich an diesem Samstagnachmittag in die Weststadt und suche das Café MokkaBär auf. Das Braunschweiger Café von Ilona Bernhof und Oliver Kowalke bietet Kaffee und Kultur am Frankfurter Platz. Offiziell ist es nur am Donnerstag und Freitag geöffnet, bei Veranstaltungen auch samstags.

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Zur Gast bei der Braunkohlkönigin

Christina/ Januar 26, 2020/ Alltagsgeschichten

Wir sind zu Gast bei Braunschweigs Braunkohlkönigin im Kleingartenverein Uferstraße. Nach einer kurzen „Spanderung“ (Zusammengesetzt aus Spaziergang und Wanderung) und idealen Januar-Temperaturen landen wir Sonntagmittag bei „Brigitte“ zum traditionellen Braunkohl und Pinkel-Essen. Die Hütte ist bereits voll. Es ist gut geheizt und auch die Stimmung ist bereits auf dem Höhepunkt. Während die eine Gruppe fast fertig ist und schon die

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„Wir leben in der verseuchtesten Zeit, die ich je erlebt habe“

Christina/ Januar 26, 2020/ Kultur

Nach der Aufführung ihres Theaterstücks „Zwischen den Säulen“ im vergangenen Jahr sind Markus&Markus aus Hildesheim mit ihrem neuesten Werk wieder im LOT-Theater: „Die Berufung„. Schwer zu sagen, ob es den beiden mit der Berufung auf Schrödingers Katze um Leben und Tod geht, um Leben für die Demokratie, die universellen Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten oder eben deren Tod? Alles

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Transmission mit sieben PS: Ein Stück Braunschweiger Geschichte

Christina/ Januar 18, 2020/ Kultur

Ein Stück Braunschweiger Geschichte wird seit gestern im Kulturpunkt West ausgestellt: Maic Ullmann zeigt seine Bilder, die aus einem Besuch der ehemaligen Dreherei Elnser & Holdmschmidt Nachf. in 2012 entstanden sind. Die Ausstellung steht unter dem Motto „Transmission – Stahl in Bewegung“ und spielt mit ihrem Titel auf die ledernen Transmissionsriemen an, die von einem sieben PS starken Motor seinerzeit

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Die sieben Todsünden

Christina/ November 17, 2019/ Kultur

Letzten Freitag (15.11.2019) hat der Braunschweiger Künstler Denis Stuart Rose seine Ausstellung „Die sieben Todsünden“ mit einer Vernissage vor geladenen Gästen eröffnet und ich durfte dabei sein. Von den sieben Todsünden, eine „Erfindung“ der katholischen Kirche, hat wahrscheinlich jeder von euch schon einmal gehört. Diese sind: Hochmut, Geiz, Neid, Völlerei, Trägheit, Vollust, Habgier. Ich erinnere mich an den pathetischen Glaubenssatz

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Braunschweig 1944: Wartestadt im Zittergau

Christina/ September 29, 2019/ Alltagsgeschichten, Philosophisches

Der Stadtspaziergang zur Ausstellung „15. Oktober – Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944″ startet im Städtischen Museum Braunschweig mit genau einem Bild, das es in sich hat. Das Bild zeigt, so erklärt es Dr. Christina Axmann, traumatisierte Eltern vor der zerstörten Stadt Braunschweig, die von ihrem Kind getröstet werden. Das Kind schlüpft in die Rolle des „Retters“, der den Eltern

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Der Tod der alten Stadt Braunschweig

Christina/ September 2, 2019/ Kultur

In der Eröffnungsrede des Museumsdirektors Joch steht eine Frage im Raum: Wie kann Kunst das Unvermittelbare für die Nachwelt mittelbar machen? Diesem Leitgedanken unterwirft sich die gestern eröffnete Ausstellung „15. Oktober. Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944.“ Sie ist vom 2.9-15.10.2019 sowohl im Städtischen Museum Braunschweig als auch an fünf weiteren Orten der Stadt (Jakob-Kemenate, Kemenate Hagenbrücke, Bankhaus Löbbeke, dem

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