Christina/ Mai 13, 2018/ Alltagsgeschichten, Kategorien

Hier kommt die gute Nachricht: Für Selfies auf dem spanischen Teide oder dem brasilianischen Zuckerhut müsst ihr ab sofort kein Flugzeug mehr besteigen, denn das Gute liegt so nah. Nehmt das Auto, die Bahn oder den Bus und fahrt einfach in den schönen Südharz. Dreht eine wunderbare Wanderrunde bei Sangerhausen und genießt den herrlichen Ausblick auf den Wettelroder Zuckerhut oder Teide, je nachdem, welche Bezeichnung euch besser gefällt.

Um das Ganze möglichst authentisch zu gestalten nehmt ihr euch dann noch einen gepflegten Caipi oder ein paar patatas arrugadas con salsa mit und packt eure Bekanntschaft vom letzten Urlaub oder aus der Sambaschule ein und schon steht dem karibischen Feeling mitten im Harz nichts im Wege. Und wenn ihr schon mal dort seid, geht doch einfach mal den Karstwanderweg anstatt immer nur auf dem Harzer Hexenstieg oder dem Brocken rumzukraxeln.

Mehrfach haben wir uns gestern gefragt, warum die Region rund um Sangershausen vom Harzer Tourismusverband nicht besser vermarktet wird? Aber vielleicht ist dieses Fleckchen hier auch so exklusiv, dass man unter sich bleiben will? Also, so etwas wie ein wirklicher Geheimtipp im Harz ohne Massenauflauf, Bahnromantik und Friede und Heinz aus Wanne-Eickel? Also ein echter Hideaway, die Hamptons des Harzes? Wenn dem so ist, folks, dann wandert bitte einfach weiter auf dem Götheweg oder schlängelt euch auf den Hexentanzplatz während ich meinen Caipi auf dem Zuckerhut genieße.

Alles Gute – auch für mich!

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