Christina/ Oktober 20, 2009/ Kultur

Wer schon einmal als interessierter Gast im arabischen Ausland war hat es vielleicht bemerkt: Die Araberin legt großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Abgesehen davon, dass der örtliche Schönheitssalon ein vortrefflicher Ort ist, um mal wieder so richtig über den nachlässigen Ehemann zu lästern, wird dort auch gut Geld verdient.

Das hat auch ein Hamburger Kosmetikhersteller entdeckt. Einem Bericht der Wirtschaftsplattform Irak, die vom Auswärtigen Amt gefördert wird, zufolge will der Baiersdorf Konzern neben Dubai 16 weitere Länder der MENA-Region mit Kosmetik made in Germany erobern. Selbst in Staaten wie dem Irak und Afghanistan, die man nicht unbedingt auf den ersten Blick mit Glamour und Lippenstift in Verbindung bringt, soll die Kasse klingeln. Und der Umsatz, den Pflegeprodukte und Kosmetik in 2008 allein in den VAE einspielten, läßt sich sehen: Von über 280 Millionen Euro ist da die Rede!

Der arabische Markt gelte zudem als krisenresistenter Wachstumsmarkt mit einem jährlichem Zuwachs von 12 Prozent. Das Marktvolumen für Kosmetikartikel in der MENA-Region wird in der Branche auf mehr als 1,4 Milliarden Euro beziffert. Ein Geschäft, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

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