Christina/ October 20, 2009/ Ideas of philosophy

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an den 80ger-Jahre Hit “Radio Africa” von Latin Quarter. An diesen fühlte ich mich erinnert, als ich als ich gestern mal wieder eine Negativmeldung über Saudi Arabien lass. “Spitzname Guantanamo – Frau will Scheidung” lautete die Schlagzeile in der Süddeutschen Zeitung. Die Meldung scheint dann auch so spektatkulär zu sein und so gut in das Bild des “verrückten, wenn nicht gar bösen” Arabers zu passen, dass sie die ersten sieben Seiten des Google Sucherergebnisses füllt!

Mich führte das zur Frage, ob es eigentlich nur “bad” news aus und über Saudi Arabien gibt. Zum Test gebe ich den Satz “positive Nachrichten aus Saudi Arabien” ein. Das Ergebnis bestätigte allerdings meine Erwartungen: Wenig Gutes aus dem Land der Mullahs. Publikumswirksame Teaser, wie “Frau in Saudi-Arabien gewinnt Miss-Wahlen voll verschleiert”, über “Neunjährige klagte erfolgreich auf Scheidung” bis “Sympathie für Landsman Bin Laden” decken das Spektrum der Vorurteile und negativen Erwartungen voll ab. Nicht, dass diese Artikel alle falsch wären oder auf Lügen beruhten. Aber kann das wirklich alles sein, was es aus Saudi Arabien zu berichten gibt?

Schade fand ich dann schon, dass die Seite www.open-info.org meine Suchanfragen in die Stichworte-Suche “Kaida+Arabien+Saudi” umwandelte. Natürlch gibt es dafür entsprechende Treffer.

Einen Lichtblick konnte ich aber immerhin finden: “Two Kingdoms Youth Forum” heißt der Beitrag, der Hoffnung weckt. Mit dem nachdenkenswerten Satz “Nothing is more important than interaction and communication to bring together people of different faiths and beliefs” möchte ich diesen Beitrag dann auch schließen.

Zum Weiterlesen:

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