Christina/ Mai 5, 2012/ Kultur

„Ä Ruhrpott is_e Jebiet in Nordrhein-Wessfale in däm vill jruße Städt op eenem Pleck stonn, un wo bis in_et 20. Jahrhunnert vill jeschuff weede moot. Vür allem in dä jruße Koll-Berschhwerke. Ävver esu allmählisch sin die erschöpff un de Berscharbeijder mooten andere Berofe liehre. Die jrüßte Städt im Kollepott sin Äßße, Duisburch, Bochum, Jelsenkirche, Möln, Ovverhause, Bottrop un Moers“ (Quelle: Wikipedia).

„Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau, Du liebst dich ohne Schminke, bist `ne ehrliche Haut, leider total verbaut, aber grade das macht dich aus“, sang Herbert Grönemeyer 1985 über die Stadt Bochum im sogenannten Ruhrpott. Nun, seitdem hat sich einiges getan. Seit Ende der 90ger Jahre stehen die Schornsteine im Ruhrgebiet still, viele Städte haben damit begonnen sich ‚aufzuhübschen‘. Spätestens seit 2010, als das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt war, hat der Pott ein neues Gesicht. Mittlerweile sind für die Region Natur- und Erlebnisparks typischer als rußige Fassaden. Trotzdem gibt es genügend Gelegenheit die gute alte Kohlezeit wieder aufleben zu lassen, z.B. in der Zeche Zollverein in Essen, die seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe ist oder im Landschaftspark Duisburg Nord.

Aber auch die Stadt Bochum hat einiges zu bieten. Neben zahlreichen schönen Radwegen, wie z.B. entlang der ehemaligen Bahntrasse oder dem Emscher Radweg, die Sternwarte der Stadt, die im Ortsteil Sundern liegt. Dort gibt es derzeit die Ausstellung „Sputnik 50“ zu bestaunen, die zu einer Reise in die Zeit der Raumfahrt einlädt, als Deutschland noch geteilt war und der Kalte Krieg vorherrschte.

Share
Share this Post