Christina/ September 22, 2010/ Kultur

Sie läßt dem deutschen Journalisten einfach keine Ruhe: Die Immobilienkrise – ob wahr oder nicht – am Golf. Ist es das noch zu stopfende Sommerloch oder will man einfach die Idee, das nicht alles Gold ist, was glänzt am Golf, mit Macht beweisen? Reine Spekulation.

Tatsache ist jedoch, dass man auf interessante Sachen stösst, wenn man einmal die Stichworte „Immobilienkrise am Golf“ bei Google eingibt. Unter anderem wird man darüber belehrt, in welche Länder man derzeit nicht auswandern sollte. Die Golfstaaten werden, wohlgemerkt in guter Gesellschaft neben Singapur, Hong Kong, Indien und Thailand als „Verliererstaaten“ der Finanzkrise 2007/8 bezeichnet:

FLOP 4: Golfstaaten-Dubai-Kuwait-Katar – Die Immobilienkrise hat die Golfstaaten hart getroffen. Niedrige Ölpreise lassen die Neuentwicklungen schrumpfen. Abwarten heisst unsere Devise. Weitere Nachteile – heisses Klima nicht jedermanns Sache, strenger Islam für Frauen eher nachteilig…

Vor dem „Lockruf des Geldes“ wiederum warnt das NZZ Folio, Thema Dubai.

Viel besser hat mir aber ein weiterer Fund gefallen. Eine ware Perle des Orients, die ich auch noch nicht kannte: Das Arabische Museum in Nürnberg. Und siehe da, es gibt auch Positives vom Golf zu berichten:

Die Dubai Airport Free Zone steht auf Platz zwei im internationalen Freihandels-
zonen-Vergleich des Foreign Direct Investment (fDi) Magazine. Bewertet wurden in der Studie „Free Zones of the Future 2010/11 200 der über 700 Freihandelszonen weltweit. Insgesamt schafften es sieben Sonderwirtschaftszonen aus vier arabischen Ländern in die Top 10.

Nun ich könnte mir vorstellen, dass es bald einen Besuch in diesem Museum geben wird. Eine schöne Initiative auf jeden Fall, die Mann/Frau unterstützen sollte.

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