Christina/ Oktober 21, 2018/ Kultur

Zwei Dinge gehören bei einem Urlaub in Portugal zusammen: Lissabon und Fado. Als ich in 2005 das erste Mal in der portugiesischen Hauptstadt war, bin ich in einer landestypischen Kneipe Zeuge eines Amateur-Fado-Konzertes geworden und fühlte mich von den gefühlvollen und teilweise melancholischen Melodien sofort in den Bann gezogen. Seitdem versuche ich bei Gelegenheit einmal im Jahr in ein Fado-Konzert zu gehen. Mal war es Telmo Pires, der mit seinen Liedern die besondere Stimmung des Faldo heraufbeschwören konnte; am gestrigen Abend war es das Trio Fado, ergänzt durch einen Cellisten, der m.E. sehr gut in das Ensemble gepasst hat.

Gestern Abend, so muss ich gestehen, hat mir besonders gut die Stimme von António de Brito gefallen. Gestik und Mimik von António haben den Geist des Fado, so wie ich ihn verstehe, für mich eindrucksvoll authentisch und plastisch transportiert, auch ohne die portugiesischen Texte tatsächlich verstehen zu können. Ein wirklich gelungener Abend – danke an das Trio bzw. Quartett.

Bilder aus Lissabon

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