[:de]Liebhaberstücke![:en]Virtu![:]
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Im Leben gibt es ja irgendwie für alles ein erstes Mal, so auch für das Rauchen einer Wasserpfeife, Nargile (arabisch), hubbly bubbly (englisch) oder Shisha (arabisch).
Ich glaube meine erste, nennswert gerauchte Shisha genoss ich während meines 10-monatigen Aufenthalts in Jordanien. Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin einer selbigen. Das bin ich eigentlich bereits seit 2001, als ich mir eine optisch sehr schöne aber praktisch unbrauchbare Wasserpfeife in Tunis kaufte.
Mein ganzer Stolz kommt jetzt aus dem fernen Kuwait, inkl. Spezialkohle, Kohlenzange, 1a-Tabak und sogar speziell zugeschnittener Alufolie zur Abdeckung des Tabaks.
Seit 2004 erlebt die Wasserpfeife auch in Deutschland einen Boom, von der Orient-Lounge zum Hubbly-Bubbly-Shop im Internet. Wäre eine schöne Gelegenheit auch mal das Bild des Arabers in den eigenen Köpfen zu überdenken.
Als ich mich vor Kurzem auf eine geplante „Golf-Tour“ vorbereitete fiel mir folgender nachdenkswerte Texte in die Hand (Auszug aus „Dumont. Besser reisen: Arabische Halbinsel.“): „In vielen westlichen Köpfen spuckt bei der Erwähnung des Wortes Araber noch immer das irrationale „Bild“ vom fetten, reichen Scheich, vom polygamen, alternden Wüstling, vom Kameltreiber in der Wüste, vom kaffeetrinkenden Tagedieb, vom blutrünstigen Glaubenskrieger …“ Mein Tipp: Einfach mal mit offenen Augen und Ohren hinreisen und sich (positiv) überraschen lassen!
[:en]There is always a „for the first time“ in life, also for smoking a water pipe, nargile (Arabic), a hubbly bubbly (English) or a Shisha (Arabic).
I think I had my fist Shisha during my 10-month stay in Jordan. Meanwhile I own one for myself from Kuwait. I bought my first one in 2001 in Tunisia – unfortunately it did not work well. Now my pride and joy from Kuwait is finally here, including charcoal, pincers, tabacco and aluminium-foil to put the real charcoal on it.
Since 2004 water pipe is also in fashion in Germany, from the Orient-Lounge to the Hubbly-Bubbly-Shop on the internet. A great opportunity to my mind to rethink stereotypes of Arabs. When I prepared myself for a „Gulf-Tour“ recently I came across this text for reflection (an extract from „Dumont: Besser reisen: Arabisch Halbinsel“): In many Western heads there is this image of the word Arabic which still generates picturees of fat, rich sheikhs, of polygamous aging rakes, of camel driver in the desert, of coffee-drinking dawdlers, of bloodthirsty religious warriors…“
My advice: Just open up your eyes and your ears, go there and take potluck.[:]
