Resümee einer Woche

Mehr aus Zufall als gewollt stand die vergangene Woche im Zeichen einiger filmischer Ereignisse, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Im Nachhinein betrachtet bilden alle Filme einen Zusammenhang: Es ging um Kultur. Es ging um Geld. Es ging um Macht. Es geht um Perspektivwechsel. Es geht um Verstehen. Da ist der Film „Das Schwein von Gaza“. Worum es in dem

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Heimaturlaub

Besuch ist ja bekanntlich die beste Möglichkeit, den eigenen Standort näher kennenzulernen und (bislang) Verborgenes zu entdecken. So geschehen am letzten Wochenende, als ich Besuch aus NRW hatte. Die Besichtigungstour ging über die Braunschweiger Innenstadt nach (Alt-) Wolfsburg, über eine ausgedehnte Elm-Tour mit Kaiserdom-Besichtigung hin zur Asse-Umrundung. Ein rundum gelungenes Programm, zudem auch das Wetter mitspielte. Zum Weiterlesen: Kaiserdom Königslutter

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Ja, Herrschaftzeiten sakradi!

Vor Kurzem durfte ich ein verlängertes Wochenende in Südbayern, mit Abstecher nach Österreich, erleben. Vom Ausgangsort „Rott am Inn“ unternahmen wir vier herrliche und absolut empfehlenswerte Bergwandertouren, die auch „Städter“ wie ich schaffen können. Folgende Touren haben wir unternommen: Am ersten Tag ging es hinauf auf die Brecherspitze. Am zweiten Tag ging es aufgrund des Wetters etwas gemütlicher zu, hinauf

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Altägypten in Braunschweig

Vom 19. April bis zum 29. Juli 2012 gab es ein wenig „Altägypten in Braunschweig“ zu bestaunen. Vom Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum ins Leben gerufen, konnte eine kleine aber feine Sonderausstellung in der Kemenate der Burg Dankwarderode mit rund 120 überwiegend kleinformatigen altägyptischen Objekten bestaunt werden. Der Höhepunkt ist die von Herzog Carl I. gesammelte Statue des Pharaos Philippos III.

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Fremdenzimmer

Im letzten Jahr berichtete ich vom Mode-Mekka München, in dem ich shoppingbegeisterte Golf-Araber aufspürte. Jetzt scheint mir die Karawane weitergezogen zu sein. Zu meiner völligen Überraschung traf ich sie nun im mondänen Zell am See, in Salzburg oder an den Krimmler Wasserfällen. Unterwegs fiel mir auch der Begriff „Fremdenzimmer“ auf. Ein Terminus, den ich lange nicht mehr gesehen hatte. Interessanterweise

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Klischeefischen im Kino

Stereotype entstehen oftmals in öffentlichen Diskursen und werden noch öfter in ihnen verfestigt. So gesehen gestern im Kino. Der Film „Lachsfischen im Jemen“ ist ein klassisches Beispiel für meine Eingangsbehauptung. Obwohl ich den Film kurzweilig fand und der Plot durchaus charmant ist, strotzte der Streifen nur so vor Klischees. Was sich hier zusammentragen lässt, scheint die ideale Beschreibung à la

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Perspektiven des Wahnsinns

Regisseur Kominsky hat mit dem Drama „Gelobtes Land“ (im Original „The Promise“) einen unglaublichen dichten, differenzierten und mutigen Film produziert. Offensichtlich traut Kominsky dem Zuschauer eine selbstreflexive Haltung gegenüber den geschilderten Geschehnissen zu, die einen einseitigen Blickwinkel auf Handlung und Charaktere dadurch ausschließt, dass der Zuschauer sich in die Sichtweisen und Zwänge der Protagonisten denkt und versucht zu verstehen, warum

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Houston, wir haben kein Problem!

„Ä Ruhrpott is_e Jebiet in Nordrhein-Wessfale in däm vill jruße Städt op eenem Pleck stonn, un wo bis in_et 20. Jahrhunnert vill jeschuff weede moot. Vür allem in dä jruße Koll-Berschhwerke. Ävver esu allmählisch sin die erschöpff un de Berscharbeijder mooten andere Berofe liehre. Die jrüßte Städt im Kollepott sin Äßße, Duisburch, Bochum, Jelsenkirche, Möln, Ovverhause, Bottrop un Moers“ (Quelle:

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In der Kathedrale der Schwerindustrie

„Früher sind hier die Honoratioren von der Gelsenkirchener Straße eingefahren und sind dann im Ehrenhof empfangen wurden, um die ‚Kathedrale der Schwerindustrie‘ zu besichtigen“, so oder so ähnlich beginnt unser erfahrener Führer die Tour durch den Schacht XII der Zeche Zollverein in Essen. Klar, der einfache Arbeiter hat den Ehrenhof nie zu Gesicht bekommen, der war ja auch zum Schuften

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Perspektiven der Annäherung

„Dialogische Existenz-Indentität in einer globalen Welt„, so lautete der Titel des gestrigen Workshops, organisiert vom Sozialwissenschaftlichen Studienkreis für Interkulturelle Perspektiven e.V. (SSIP). Die Rolle der „Dialogischen Existenz“ wird in diesem Kontext als Dialog zwischen den Kulturen, genauer gesagt zwischen den Religionen der Kulturen verstanden. Vier Vorträge, zumeist als praktische Erfahrungsberichte gestaltet, standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dr. Armin Triebel, Vorsitzender

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