Christina/ August 24, 2013/ Kultur

Heute möchte ich euch endlich ein paar neue Bilder aus Bochum, der Anton Corbijn-Austellung und von einer Wanderung im Sauerland, zur Verfügung stellen.

Ende Juni dieses Jahres habe ich meine Freundin in Bochum besucht. Die günstige Gelegenheit habe ich u.a. gleich genutzt, um mir die Anton Corbijn-Austellung „Inwards and onwards“ anzuschauen. Anton Corbijn ist jedem Depeche Mode- oder U2-Fan sicherlich ein Begriff. Seine Schwarzweiß-Fotos sind beeindruckend. Besonders erstaunt war ich über das Mike Jagger Foto in Frauenkleidern.

Das interessanteste an der Aussstellung war allerdings der einstündige Film, der das bisherige Leben und Schaffen von Anton Corbijn zeigte. Persönlich hätte ich den Künstler ganz anders eingeschätzt, nicht als nachdenklichen, teil schwermütig wirkenden, Einzelgänger. Der Film mit dem Namen „Inside out“ hat seinen Namen wirklich verdient und zeigt Anton Corbijn sehr authentisch. Aufgewachsen in den Niederlanden als Sohn eines (emotional abwesendes) Pfarrers, sagt seine Schwester über ihn „ich glaube, Anton ist sehr einsam gewesen.“ Die teilweise sehr ehrlichen und sehr nahen Statements von Anton und seiner Familie fand ich sehr beeindruckend, besonders unter dem Aspekt, dass wir in einer Welt leben, die nur von „Superstars“ bevölkert zu sein scheint.

Die Ausstellung endete bereits im Juli. Aber es war sicherlich nicht seine letzte.

Ach ja, und ich konnte nicht umhin das „Schleg(e)l-Haus in Bochum abzulichten.

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