Tour of the angel: Ein Lehrstück von Engeln, Abtrünnigen und lustigen Trollen

Ja, es geht auf Weihnachten zu, selbst wenn die Temperaturen bei der gestrigen Harzwanderung eher an Frühling, denn an den Winter erinnerten. Aber wir befinden uns nun mal in der Zeit, wo Märchen und Fabeln erzählt werden. So lasse ich diesmal unsere wunderschöne Wanderung durch den frühlingshaften und immergrünen Harzer Märchenwald in Form eines vorweihnachtlichen Experimental-Lehrstückes gewürzt mit Heiter-Besinnlichem Revue

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„Lass mal auf Schalke gehen“

Im sogenannten Ruhrpott ist alles ein bisschen anders und vor allen Dingen entspannter. Plötzlich liegt die Schweiz in der Nähe von Hattingen und Schalke spielt nicht mehr in der Veltins-Arena sondern in einem Kiosk am Emscher Radweg. Aber der Reihe nach. Wir nutzen die „wirklich letzen schönen Tage dieses unbeschreiblichen Herbsts“ und fahren zunächst in die Elfringer Schweiz, um dort

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„Was ich machen würde, wäre gescheiht Arabisch zu lernen“

Die VW-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) eine Diskussionsreihe mit den Namen „Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute“ gestartet. Eingangs bringen die beiden Moderatoren des Abends, Bernhard Gißibl und Johannes Paulmann vom IEG, die Intention der Diskussionsreihe auf den Punkt: „Anstatt ‚Forschen über‘ soll es künftig ‚Forschen mit‘ an deutschen

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George Clooney in Osterwieck

George Clooney in Osterwieck

Wer hätte ihn hier erwartet? George Clooney in Osterwieck, ohne Paparazzi, ohne Ehefrau, ohne Nespresso-Kapseln in der Hand. Aber Moment, war da nicht was? Hat Georgy nicht mal in der Nähe, also im Harz, einen Film oder zumindest Teile davon gedreht? Und richtig, Clooney war doch tatsächlich mal zum Dreh in Halberstadt und zum Essen in Wernigerode: Clooney dreht in

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Die Entdeckung der Langsamkeit

„Slowly, but surely“ heißt ein englisches Sprichwort, das sich auf viele Gelegenheiten anwenden lässt. Selten war es für mich allerdings so treffend, wie im Moment. Aufgrund eines schmerzhaft entzündeten Fingers muss ich derzeit eine Zwangspause einlegen, was für einen normalerweise hyperaktiven Menschen wie mich eine echte Geduldsprobe darstellt. Aber auch hier versuche ich nach einer Welle des Selbstbedauerns das Beste

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Kräuter für die Liebe und die Erinnerung

Wie sagt der Franzose so schön: Corriger la Fortune! Also, das Schicksal beeinflussen, dem Glück nachhelfen oder eben im Zweifelsfall sich selbst betrügen. Die Wendung findet sich wohl erstmals beim französischer Autor Nicolas Boileau aus dem Jahr 1665. Er schreibt über einen heruntergekommenen Adligen, der seine Verhältnisse durch den Verkauf seiner Ahnenbilder aufbessern will. Ob Boileau dabei wohl auch an

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Bienvenue au Palais Soleiman

Auch im Bewusstsein der Gefahr, an dieser Stelle in schwülstige Klischees aus 1001-Nacht abzudriften, kann ich nicht anders, denn er ist einfach zu schön, einfach zu traumhaft, einfach zu magisch: der Palais Soleiman in der Altstadt von Marrakesch. Die Dokumentation auf Arte.tv weckt sofort das Bedürfnis diesen Sehnsuchtsort zu besuchen: Engagiert und mit Liebe zum Detail und dem kulturellen Erbe

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Das Problem mit der „esoterischen Schiene“

Ja, ich gebe es zu, als ich das erste Mal ein Buch von Paulo Coelho in der Hand hatte und auf eine Empfehlung hin las, wusste ich zunächst nicht, was ich von seiner Erzählweise und seinen Ausflügen ins Übersinnliche halten sollte. Damals hatte ich „Fräulein Prym und der Dämon“ in den Fingern. Ich las das Buch dann auf einer Reise

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Tour der Romanik Mägdesprung-Selketal-Falkenstein-Sternhaus

Naja, eigentlich begann ja alles schon früher, nämlich mit einer Fahrt mit der Selketalbahn vo Gernrode zum Mägdesprung. Von der Haltestelle der Bahn in Mägdesprung geht es zunächst bergab ins Selketal. Zu Beginn kommt man an drei alten Hammerwerken vorbei und auch schon an den ersten Stempelstellen. Diese waren diesmal besonders wichtig, da auf der Tour die Möglichkeit bestand, gleich

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Von „Schnittchen“, „Zeus“ und Sliwowitz

Da ist Bratislava gerade mal 65 km von der österreichischen Hauptstadt Wien entfernt – da haben ja immerhin mal die Türken vor den Toren gestanden – und ich war noch nicht da! Vielleicht weil auch der türkische Sultan nach der missglückten Belagerung Wiens um die Pressburg einen Bogen gemacht haben soll? Aber beim Zeus, wo es doch in der Slowakei

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