Expect the unexpected – „Schräggastro“ auf arabisch!

„Schräggastro“ ist eine Kolumne in einem Stuttgarter Stadtmagazin. Unter dieser Überschrift werden kuriose und bisweilen skurrile Gastronomiebetriebe vorgestellt. Die Internetseite „Dubai Mums Club“ ist sicherlich kein Gourmettipp, aber schräg ist sie allemal! Die Seite stellt sich als „Social community for the UAE’s mothers“ vor. Das ist keine arabische Idee, das ist nicht einmal eine von Dubais verrückten „schneller, weiter, höher“

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Nivea will den arabischen Schönheitsmarkt erobern

Wer schon einmal als interessierter Gast im arabischen Ausland war hat es vielleicht bemerkt: Die Araberin legt großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Abgesehen davon, dass der örtliche Schönheitssalon ein vortrefflicher Ort ist, um mal wieder so richtig über den nachlässigen Ehemann zu lästern, wird dort auch gut Geld verdient. Das hat auch ein Hamburger Kosmetikhersteller entdeckt. Einem Bericht der

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I am hearing only bad news from radio Saudi Arabia …

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an den 80ger-Jahre Hit „Radio Africa“ von Latin Quarter. An diesen fühlte ich mich erinnert, als ich als ich gestern mal wieder eine Negativmeldung über Saudi Arabien lass. „Spitzname Guantanamo – Frau will Scheidung“ lautete die Schlagzeile in der Süddeutschen Zeitung. Die Meldung scheint dann auch so spektatkulär zu sein und so gut

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Auferstanden aus Ruinen …

Wer schon einmal in Beirut gewesen ist, weiß, dass diese Stadt ein ganz besonderes Flair ausstrahlt. Beirut, die Stadt, die auch als Schweiz des Mittleren Ostens bekannt ist, ist der sprichwörtliche Phoenix aus der Asche. Nicht nur, dass die Stadt besonders bei (Golf-)Arabern beliebt ist, weil die Frauen als besonders schön und die Kinofilme (weil hier nicht die Kuss- und

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Humor ist, wenn man trotzdem baut!

Finanzkrise. Wer rettet Dubai? So lautet einer der angekündigten Artikel in der neuen Ausgabe von „zenith“ (03/09). Im Gespräch mit Sultan BinNasser al-Sawaidi ist allerdings wieder keine Spur einer wirklichen Krise zu entdecken. „Sie (die Einwohner Dubais – Anm. d. Red.) kaufen nicht viel …“ heißt es da. Und: „Der Automobilhandel ist besonders betroffen“ (s.hierzu auch: Des Daimlers Herrgottsbescheisserle). Jetzt

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Des Daimlers Herrgottsbescheisserle

Bekanntlich kann der Schwabe alles, außer Hochdeutsch. Warum sollte es also im Land der Tüftler nicht auch für das islamische Zinsverbot eine Lösung geben? Besonders, wenn ein nationales Heiligtum, „das Heilig’s Blechle“ wie der Daimler im Volksmund genannt wird, am schwächeln ist. Gesagt, getan. Spätestens seit dem 07. Oktober wissen wir, dass der Daimler jetzt auch islamkonforme Auto-Finanzierung anbietet. Das

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Mit dem Aldi nach Saudi Arabien

Den schönen Aldimarkt, in dem so mancher gerne seinen Lebensabend verbringen würde (O-Ton Willi Deutschmann, der nette Nachbar), kenne ich bereits aus Kindertagen. Damals hat er in unserer 27.000 Seelen-Kleinstadt in erster Linie überzuckertes Obst in Dosen, abgepackten Gouda und vor allen Dingen die leckersten Chips der Stadt angeboten. Mit der Zeit wurde aus dem Dosen-in-Kisten-auf-Regalen-Discounter ein salonfähiger „Alleskönner“ mit

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Menschliche Unsicherheit – ein besonderes Problem der arabischen Staaten?

Die Arab Human Development Reports (kurz: ADHR) werden von den Vereinten Nationen publiziert, tatsächlich verfasst werden sie aber von unabhängigen arabischen Intellektuellen und Gelehrten (Näheres hoffe ich noch in Erfahrung zu bringen). Die Vereinten Nationalen geben an, dass die Berichte unabhängig wären, eine repräsentative Gruppe ausgwählter Vertreter der Region bilden und die gegebenen Einschätzungen selbstkritisch und nüchtern seien. Ergänzt werden

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Dubai. Macht. Mobil

Dies sollte eigentlich ein Artikel aus der Rubrik „kurz notiert“ werden. Ein Hinweis darauf, dass jetzt auch das Emirat Dubai eine Metro hat! Die Nachricht an sich mag nur in soweit interessant sein, dass die Erwartungshaltung der Welt „die Einheimischen fahren Bentley, nicht U-Bahn“ einen Augenblick der Unsicherheit erfährt. Tatsächlich, ist der eigentliche Superlativ nicht die hochmoderne U-Bahn, die selbstverständlich

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„Lebanese are known for not reading much“

Auf der Seite „Buchmärkte“ der Frankfurter Messe wurde ich durch Zufall und mit großer Begeisterung auf ein paar Studien zum Arabischen Buchmarkt aufmerksam. Eine Zusammenfassung der Inhalte möchte ich im Folgenden dem interessierten Leser zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse der Studien lasse sich wie folgt zusammenfassen: Voranzustellen ist, dass die statistische Datenlage in allen untersuchten Ländern mangelhaft bis unzureichend ist.

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