Christina/ November 14, 2009/ Alltagsgeschichten

Ein Blick in den Blätterwald macht es deutlich: Mit diesem Emirat muss sich Geld verdienen lassen. Ob es das „Dubai Magazin“, das „Dubai Business Magazine“ oder das vornehm klingende „Concierge“ ist, das Emirat am Golf scheint ein Magazin wert zu sein.

Während der europäische Blätterwald auszudünnen scheint, ist der Bann am Golf ungebrochen. Die Bilderstrecke bei Google ist beeindruckend. Hochglanzpapier muss es sein und „High-Society“ tauglich. Und natürlich ist man bei Facebook vertreten. Selbstverständlich fährt man(n) am Golf nicht den gleichnamigen Klassiker aus Wolfsburg, sondern die Luxuslimousine. Der „Phaeton Lounge“ lässt Männerträume wahr werden – keine Frage.

Aber selbst das scheint der verwöhnten Klientel vor Ort nicht auszureichen, wenn man dem Autor Jan Richter Glauben schenken darf: „Trotz serienreifer Ausarbeitung bleibt der Phaeton Lounge ein Showcar. Ob sich die solvente Dubaier Kundschaft mit dieser Tatsache zufrieden gibt, wird sich zeigen…“. Alles nichts Neues? „Da bleib ich kühl, kein Gefühl“ wie Annette Humpe es seinerzeit formulierte? Na dann mal aufgepasst. Denn im Frühjahr dieses Jahres hat ein anderes „großes Tier“ sein Magazin auf den Markt gebracht: Der indische Elefant. Und wir wissen ja: Der indische Elefant ist behäbig. Aber ist er einmal ins Laufen gekommen, ist er nicht mehr zu stoppen.

Gemäß nach dem Motto: „Steht ein Golf im Blätterwald und trifft auf den indischen Elefanten“.

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