In diesen Tagen passiert so viel, dass man gar nicht weiß, wie man alles (ein)ordnen soll. Gaddafi ist tot, die Amerikaner ziehen ihre Truppen aus dem Irak ab, der Iran plante angeblich einen Mordanschlag auf den saudi-arabischen Botschafter in den USA, in Europa und Amerika gehen die Menschen gegen die Macht der Banken auf die Straße und der Rettungsschirm für
Am Freitag gab die Berliner Compagnie die Premiere des Stückes „So heiß gegessen wie gekocht“ in der Braunschweiger Brunsviga. In dem Stück, das den Untertitel „Klimakatastrophe mit Musik“ trägt, geht es aber nicht nur um den Bau eines Kohlekraftwerks oder besser gesagt um die Verhinderung desselbigen, sondern auch um das Schicksal eines Flüchtlings. Des Flüchtlings Ibrahim, der die weite, beschwerliche
Die Frage, warum Menschen das tun, was sie tun, kommt nie aus der Mode. Möglicherweise wird sie nie vollständig beantwortet werden (können). Egal aus welcher Perspektive, sie kann immer wieder neu gestellt werden und gewinnt immer wieder an Bedeutung. Bereits in der Schule kämpfen wir uns durch Inhaltsanalysen oder versuchen die Werke von bekannten Malern zu analysieren. Ob das alles
In diesen Tagen ist wieder einiges Widersprüchliches zu lesen oder in den Nachrichten zu hören. So ist die Frage, ob die Revolution in der „Arabischen Welt“ nun vom Westen begrüßt oder ängstlich betrachtet werden soll immer noch ungeklärt. Längst hat die revoltierende Jugendbewegung ihren Einflussbereich vergrößert. Von Tunesien über Ägypten nach Spanien, Griechenland, Chile und jüngst auch London und Israel
Bis zum Schluss wird nicht so richtig deutlich, was uns der Korrespondent Dietmar Ossenberg mit seinem Team und seiner Dokumentation „Der zerbrechliche Traum – das Morgenland nach der Revolution“ vermitteln will. Bereits im Titel der Dokumentation könnte jedoch der Schlüssel zur Aussage liegen: „Nice try but were all attempts in vain?“ Schade, dass man bereits an dieser Stelle einen Traum,
Als berufliche Beobachterin der Lehrerszene bin ich in verschiedenen Newsletter-Verteilern eingetragen. Gestern durfte ich erfahren, dass ein vielzitiertes Sommerloch mitunter auch etwas Positives haben kann. Der Newsletter der Internetseite „Lehrer-Online“ nutzte genau dieses „Sonnenloch“ (in Anspielung auf den verregneten Sommer 2011), um auf einige interkulturelle Projekte aufmerksam zu machen. Die Entdeckung des arabischsprechenden Mitbürgers Zwei der vorgestellten Projekte fielen mir
Mitten im deutschen(!) Hochsommer – für Dubaier Verhältnisse sollte es sich wie Winter anfühlen – erlebt die bayrische Hauptstadt ihr Märchen aus 1001-Nacht: eine stattliche Anzahl von Abayas mischt sich unter das Shopping-Volk auf den beliebten Einkaufsmeilen Münchens, der Maximilianstraße und rund um den Marienplatz. Eben dort, wo sich die Luxusgeschäfte der Luxusdesigner befinden. Im „Oberpollinger“ gibt man sich ein
Lang hat es gedauert, jetzt ist er endlich fertig: Der zweite Podcast aus dem Hauptquartier. Diesmal ist das Thema ein Zusammenschnitt von Statements der Tagung: „Kulturkonflikte-Kulturbegegnungen“, die am 20. und 21.05.2011 in Berlin stattfand. In den zwei Tagen wurde sehr schnell deutlich, dass die Gefühlslage des Deutschen – basierend auf dem gleichnamigen Buch von Dr. Gisbert Gemein – in erster
Wie viele interessante Ecken Deutschland aufweisen kann, ist mir mal wieder am letzten Wochenende deutlich geworden. Es war meine erste Reise in den Ruhrpott, aber bestimmt nicht meine letzte. Der so genannte Ruhrpott glänzt nicht nur durch markige Sprüche wie „Mach‘ es dir zur Lebensregel, jeden Abend drei, vier Schleg(e)l!“, sondern und das vor allem, durch ganz viel Industriekultur und
Zugegeben, die Zeiten sind verwirrend. Da erlebt Mumbai einerseits die schwersten Bombenanschläge seit 2008, auf der anderen Seite liefert die Kanzlerin Panzer nach Angola und Saudi-Arabien. Gut, die beiden Tatsachen mögen erstmal nicht miteinander zusammenhängen. Ach ja, und tobt da nicht seit März ein Bürgerkrieg in Libyen in den auch die NATO involviert ist? Und schließlich gibt es da eine
