Christina/ Juli 23, 2011/ Kultur

Wie viele interessante Ecken Deutschland aufweisen kann, ist mir mal wieder am letzten Wochenende deutlich geworden. Es war meine erste Reise in den Ruhrpott, aber bestimmt nicht meine letzte. Der so genannte Ruhrpott glänzt nicht nur durch markige Sprüche wie „Mach‘ es dir zur Lebensregel, jeden Abend drei, vier Schleg(e)l!“, sondern und das vor allem, durch ganz viel Industriekultur und -natur.

Begeisterten Radfahrern wir mir sei gleich der Ruhrtalradweg empfohlen. Dieser führt glücklicherweise auch gleich zu den Hightlights, wie z.B. die Zeche Zollverein in Essen, zur Henrichshütte in Hattingen oder zum Landschaftspark Duisburg. Und da das Ruhrgebiet ja bekanntlich ein Ballungsraum in Deutschland ist, liegen die meisten Ziele im Ruhrpott so nah beieinander, dass man Vieles bequem per Rad erledigen kann.

Als besonderer Tipp: Mal das bedeutendste Bergbaumuseum der Welt, das Bergbaumuseum in Bochum besuchen. Neben der Fahrt in das Anschauungsbergwerk und auf das Fördergerüst mit einem herrlichen Blick über die Stadt, lohnt sich ebenso der Besuch der Sonderausstellung „Schätze der Anden. Chiles Kupfer für die Welt„. Neben den historischen Gegebenheiten gibt es Informationen zum Grubenunglück von 2010 in einem chilenischen Bergwerk als auch zu Chiles größtem Kupferbergwerk „El Teniente„.

Weitere Impressionen aus dem Ruhrpott findet Ihr in der Bildergalerie.

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