Der Stadtspaziergang zur Ausstellung „15. Oktober – Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944″ startet im Städtischen Museum Braunschweig mit genau einem Bild, das es in sich hat. Das Bild zeigt, so erklärt es Dr. Christina Axmann, traumatisierte Eltern vor der zerstörten Stadt Braunschweig, die von ihrem Kind getröstet werden. Das Kind schlüpft in die Rolle des „Retters“, der den Eltern
Klar, Goethe mal wieder. Gibt es eigentlich Ecken in Europa, wo der deutsche Dichter nicht gewesen ist? Am 10. Dezember 1777, also vor 242 Jahren, soll er in Begleitung des Försters Degen seinen ersten Brockenaufstieg durchgeführt haben. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Ausrüstung damals jenseits von beschichteter Kleidung und wasserfestem Schuhwerk ausgesehen haben mag. Aber die Mühe
„Fortuna und Eintracht“: Der Ausstellungstitel ist sicherlich publikumswirksam gewählt. Hier fühlt sich auch der nicht kunstinteressierte Bürger angesprochen, schließlich, so suggeriert es der Name, könnte es auch um die beiden Fußballvereine Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig gehen. Allein das Bild des Ausstellungsplakates mit den „beiden Leonoren“ lässt Zweifel aufkommen. Hier kommt des Rätsels Lösung: Es geht also nicht um den
Geschichten oder Märchen aus aller Welt habe ich schon immer gerne gehört. Oftmals sprechen diese Erzählungen in Metaphern und haben eine Kernbotschaft, die es zu entschlüsseln gilt. Auf den Geschichtenerzähler und Psychoanalytiker, den Argentinier Jorge Bucay, bin ich über das Buch „Drei Fragen“ aufmerksam geworden. Das Buch fiel während einer Lebenskrise in meine Hände und ich muss sagen, dass Jorge
Der ELZ zwischen Frellstedt, Wolsdorf und Helmstedt gehört vermutlich nicht zu den bekanntesten Wanderstrecken im Braunschweiger Land und führt eher ein Schattendasein. Grund genug also, dass ich mich diesem „Höhenzug“ einmal in meinem Blog widme. Der ELZ selber ist kein Wanderhighlight. Warum sich der Ausflug dorthin trotzdem lohnt, lest ihr in diesem Beitrag. Auf zum Tekenberg! Ich starte meine Tour
In der Eröffnungsrede des Museumsdirektors Joch steht eine Frage im Raum: Wie kann Kunst das Unvermittelbare für die Nachwelt mittelbar machen? Diesem Leitgedanken unterwirft sich die gestern eröffnete Ausstellung „15. Oktober. Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944.“ Sie ist vom 2.9-15.10.2019 sowohl im Städtischen Museum Braunschweig als auch an fünf weiteren Orten der Stadt (Jakob-Kemenate, Kemenate Hagenbrücke, Bankhaus Löbbeke, dem
Was mittlerweile in weiten Teilen Europas selbstverständlich ist, ist es nicht immer gewesen: Frauen machen Abitur, Frauen üben eine berufliche Tätigkeit aus, Frauen sind wirtschaftlich unabhängig. Das ist auch bis weit in das 20. Jahrhundert in Braunschweig nicht so gewesen. Welche Frauen sich dennoch durchsetzen konnten und wie sie das geschafft haben, ist Thema eines zweistündigen Stadtspaziergangs, organisiert vom Arbeitskreis
Klippen mit teils fantasievollen Namen, wie Mausefalle oder Ziegenrücken, kennen wir in erster Linie aus dem Harz. Weniger bekannt dürften die Bodensteiner Klippen südwestlich von Salzgitter sein. Ein wirklich lohnenswertes Ziel. Warum ein guter Orientierungssinn, ein Navigationsgerät und lange Hosenbeine beim Erklimmen der Sandsteinformationen von Vorteil sind lest ihr in diesem Beitrag. Zur Orientierung: Die Bodensteiner Klippen erstrecken sich auf
Für alle, die an Einblicken in und nicht über den Iran interessiert sind, hat Ramit Navi mit „Stadt der Lügen, Liebe, Sex und Tod in Teheran“ eine interessantes und vielschichtiges Buch vorgelegt. In acht Geschichten porträtiert sie die Stadt mit den Menschen, die darin leben. Die Erzählungen sind aus Interviews entstanden, die die Autorin mit den Protagonisten geführt hat, mal
Wer seinen Adrenalinspiegel mal wieder so richtig hochtreiben will, sollte den Brocken, den Harzer Hexenstieg, Pullmann City und all dieses moderne Gedöns vergessen. Ich empfehle euch, geht dahin, wo der Harz wirklich wild ist: Im Karstgebiet – jawohl! Da, wo einen wahlweise die Herdenschutzhunde oder alte Männer anfallen. Da, wo es durch das hohe Gras geht und nur eine lange
