Der Harz, ein Ort der Magie, der Mystik und des Märchens, der seinen alljährlichen Höhepunkt in der Walpurgisnacht findet. Jener Nacht, wo der Winter endgültig verabschiedet und der Mai begrüßt wird. Hexen sind das Wahrzeichen dieser Nacht und mannigfaltig sind im Harz zu finden: entweder über der Tür hängend oder vor dem Haus sitzend. Manchmal eben auch mit einem Bier
Nach einer anstrengenden Arbeitswoche sollte es diesmal nur eine kleine Wanderrunde werden. 15,4 km standen laut Google-Maps auf dem Plan. Ungfähr 3,5 Stunden sollten wir unterwegs sein. Vier Stempel der Harzer Wandernadel wollten wir einkassieren. Wie aus diesem harmlos wirkenden Plan die wohl längste Stempelrunde meiner bisherigen Wandergeschichte wurde möchte ich im Folgenden berichten. Nur so viel sei bereits verraten:
Leonidas Bieris Dokumentation beginnt mit einer historischen Einordnung der Bedeutung Andermatts vom 19. Jahrhundert bis zur Beendingung des Kalten Krieges. Während der Ort in den Schweizer Alpen über die Jahrhundertwende zu einer mondänen Touristendestination aufgestiegen war und im zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle als Stützpunkt der Alpenwehr gespielt hatte, verlor Andermatt nach dem Ende des Kalten Krieges an Bedeutung. In
Keiner weiß so richtig, ob das eine Brise ist oder ein Sturm wird. Spätestens seit November letzten Jahres gibt es ein vieldiskutiertes neues Gesicht auf der Weltkarte: Mohammed bin Salman (kurz: MbS), der junge Kronprinz aus Saudi Arabien. Und gleich mit einem Paukenschlag macht er auf sich aufmerksam: Erstmals in der Geschichte des Ölstaates werden Mitglieder des Königshauses, wenn auch
„Where’s the revolution“ fragen Depeche Mode auf Ihrer CD „Spirit“. Und da die britische Popgruppe mit ihren Lieder für mich immer auf der Höhe der Zeit ist, haben sie auch diesmal ins Schwarze getroffen. Nie schien mir die Frage nach einer Revolution berechtigter zu sein als gerade jetzt, wo die Welt an allen Ecken und Enden Kopf zu stehen scheint.
