„Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs die Zuhörer.“ Leider scheinen die Redner des feierlichen Akts zur Ausstellungseröffnung von „Brutal modern – Bauen und Leben in den 60ern und 70ern“ dieses Bonmot Churchills nicht zu kennen. Einen anderen Schluss lassen die Vorträge bei bestem Willen nicht zu. Nun, dass der Abend dann doch noch unerwartet
In Albanien geht einiges vor sich, von dem der brave deutsche Bürger keine Ahnung hat: Nr. 1: Blutrache ist männlich. Als Frau bin ich da fein raus. Bringe ich beispielsweise meinen Geliebten um, muss mein „Alter“ dafür bluten. Danach erbe ich Haus und Hof. Zwar darf ich dann offiziell keine Beziehung mehr zum anderen Geschlecht unterhalten, aber so what? Wer
Ich bin keine Kunstkennerin, vermutlich kann ich deshalb diese Form des Ausdrucks auch nur „aus meinem Bauchgefühl“ heraus beurteilen. Am letzten Freitag eröffnete Birte Henning ihre Ausstellung „oben“. Ich hatte es aus der Vorankündigung zur Vernissage so verstanden, dass es irgendwie um den nahenden Vollmond gehen sollte und Birte uns den Himmel zeigen wollte. Das klang erstmal gut. „Schauen wir
Zugegeben, trotzdem ich selbst ein „Kleinstadtmädchen“ bin, habe ich nach meinem Umzug in die Löwenstadt doch ziemlich mit Braunschweig gefremdelt und tue es ab und zu immer noch. Nach Stationen in Hamburg, Kairo, Amman, Istanbul und Stuttgart kam im Spätherbst 2006 der kulturelle Abstieg: Braunschweig. Alle eingefleischten Braunschweig-Fans mögen an dieser Stelle Nachsicht üben. Die Stadt hat ihre Vorzüge, ich
