Christina/ Oktober 21, 2018/ Kategorien, Kultur

Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Dufte Bienen, tolle Nächte; Herrenzimmer mit Anschluss und Frauenzimmer mit wohnlichem Durchgang? Nun zugegeben, drei Titulierungen, die zwielichtige Gedanken nicht ausschließen können. Nun, hier geht es um einen sogenannten ZeitRaum, den Dreiseithof in Bodenstedt. Der Hof, der nun als Museum dient, bietet auf zwei Etagen Einblicke in Wohnverhältnisse zu unterschiedlichen Zeiten. Im Erdgeschoss befinden sich die Wohnräume mit einer Einrichtung aus den 1930er Jahren. Im Obergeschoss sind Impressionen sowohl aus der Kolonialzeit als auch der Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg ausgestellt. Die Einrichtung der Räume, Zeittafeln und Tondokumente versetzen den Besucher in die damalige Zeit und vermitteln einen sehr guten Eindruck über die wechselhafte Geschichte des Wohnhauses.

Vorsicht beim Aeppel und Erdaeppel-Fest

Nach dem Rundgang bietet sich ein Besuch des Hof-Cafès mit selbstgebackenem Kuchen und leckeren Kaffee an. Allerdings sollte man nicht kurz vor dem „Aeppel und Erdaeppel-Fest“ vorbeischauen. Zu dieser Zeit ist die Inhaberin des Cafés „sehr busy“ und nicht willig, die Kaffeemaschine anzuwerfen. Auch die Kuchenauswahl ist im Zuge der Vorbereitungen eingeschränkt.

Sundowner am Yachthafen

Auf dem Rückweg von Bodenstedt nach Braunschweig lohnt sich ein Stopp am Yachthafen Wedtlenstedt, genauer gesagt im Restaurant und Café „Am Yachthafen„. Bei schönem Wetter ist die Terrasse direkt am Yachthafen ein herrlicher Sitzplatz für ein Glas guten Rotweins und ein leckeres Essen, wie z.B. Pfifferlinge.

Dufte Bienen und Eheregeln

Ach und was es mit den „dufte Bienen“ auf sich hat? Nun, der Aufkleber mit selbigem Spruch befindet sich auf der Rückseite eines ehemaligen Kleiderschranks in einer der Kammern. Wer da tagsüber an die duften Bienen dachte und des Nachts auf die tollen Nächte hoffte bleibt ungewiss und ist möglicherweise genauso rätselhaft, wie die „Eheregeln“ im Zimmer der Haus- und Familiengeschichte, in denen es heißt, dass die kluge Frau als Erstes in Erfahrung bringt, welches das Lieblingsgericht des Angetrauten ist, um es anschließend als Lebensaufgabe zur Meisterschaft in der Herstellung desselbigen zu bringen.

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