[:de]Kein Traum aus 1001-Nacht[:en]No dream out of Arabian nights[:]
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Kundenzeitschriften, so durfte ich kürzlich in meinem Studium erfahren, sind „in“. Sogar so angesagt, dass sie an Kiosken verkauft werden und die Auflagenhöhen von Publikums- und Fachzeitschriften überrundet haben! Kundenzeitschriften, so ein Charakteristikum, warten mit Fach- und Produktinformationen für den Leser auf.
Mit diesem Hintergrundwissen freute ich mich also auf die, im Editorial vollmundig angekündigte, Projektbeschreibung aus „1001 Nacht“. Ein großer, regionaler Energieanbieter offerierte mir diese in seiner Kundenzeitschrift. Nur um bitter enttäuscht zu werden.
Denn in dem recht kurzen und mit Plattitüden („unzählige Geländewagen und Luxuskarossen sind unterwegs – ach?“) gespickten Artikel, erfährt der neugierige Leser weder etwas über das Land Oman, noch überraschenderweise über das Projekt.
Äußerst schade, wie ich finde. Denn hier wurde leider die Chance vertan, dem Bürger im Zuge eines Tourismusprojektes ein wirklich interessantes und offenes Land vorzustellen. Ein Land übrigens, in dem es zahlreiche deutsch-omanische Projekte gibt (besonders im Bildungsbereich).
Lässt die Frage offen, ob es sich mit den Inhalten genauso verhält, wie mit den angeblich niedrigen Preisen der Energieversorger: Wer es glaubt, wird seelig?
Neugierig geworden? Dann einfach mal hier reinschauen.
Weitere Informationen
Länderprofil Oman[:en]Customer magazines that’s what I got to know lately are „in fashion. They are even that popular that they are sold at kiosks and have lapped popular and specialized magazines. Customer magazines come up with professional and product information for the reader. With the help of this background information I was looking forward to the full-bodied announced project description out of Arabian nights. A big regional energy enterprise offered this in his customer magazine to me. Only to be gutted in the end.
The report was rather short and full of stereotypes („countless all-terrain vehicles and luxury cars are en route – really?“) and nothing new was said either about Oman or the project itself. Very sad in my eyes. Unfortunately they missed the opportunity to present a rather unknown and deep inside into an opened-minded country like Oman. A country by the way where several German-Oman project exist (especially in the field of education).
The open question is whether the insufficient content of the article is comparable to the alleged low fares of the energy enterprise: A likely story![:]
