Christina/ August 2, 2009/ Kultur

Im Leben gibt es ja irgendwie für alles ein erstes Mal, so auch für das Rauchen einer Wasserpfeife, Nargile (arabisch), hubbly bubbly (englisch) oder Shisha (arabisch).

Ich glaube meine erste, nennswert gerauchte Shisha genoss ich während meines 10-monatigen Aufenthalts in Jordanien. Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin einer selbigen. Das bin ich eigentlich bereits seit 2001, als ich mir eine optisch sehr schöne aber praktisch unbrauchbare Wasserpfeife in Tunis kaufte.

Mein ganzer Stolz kommt jetzt aus dem fernen Kuwait, inkl. Spezialkohle, Kohlenzange, 1a-Tabak und sogar speziell zugeschnittener Alufolie zur Abdeckung des Tabaks.

Seit 2004 erlebt die Wasserpfeife auch in Deutschland einen Boom, von der Orient-Lounge zum Hubbly-Bubbly-Shop im Internet. Wäre eine schöne Gelegenheit auch mal das Bild des Arabers in den eigenen Köpfen zu überdenken.

Als ich mich vor Kurzem auf eine geplante „Golf-Tour“ vorbereitete fiel mir folgender nachdenkswerte Texte in die Hand (Auszug aus „Dumont. Besser reisen: Arabische Halbinsel.“): „In vielen westlichen Köpfen spuckt bei der Erwähnung des Wortes Araber noch immer das irrationale „Bild“ vom fetten, reichen Scheich, vom polygamen, alternden Wüstling, vom Kameltreiber in der Wüste, vom kaffeetrinkenden Tagedieb, vom blutrünstigen Glaubenskrieger …“ Mein Tipp: Einfach mal mit offenen Augen und Ohren hinreisen und sich (positiv) überraschen lassen!

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