Bis vor einigen Wochen schien die Welt so einfach zu sein. Die Demokratie, als amerikanisches Legat, wohnte in der westlichen Welt und sollte mit der Unterstützung der „guten“ Mächte den Siegezug um die Welt antreten. Operationen wie „Enduring Freedom“ in Afghanistan oder dem Irak sollten auch der unterdrückten muslimischen Welt ein wenig Freiheit bescheren. Doch dann passierte im Januar dieses
Auf Werbeplakaten verspricht das Land Touristen die „Incredible India“-Experience. Völlig zurecht, wie ich meine. Wobei damit nicht unglaublich schön, sondern nur unglaublich unsinnig gemeint sein kann. Dies findet man am besten heraus, wenn man mit einem Touristenvisum, das ein Jahr gültig ist und die mehrmalige Einreise während dieser Zeit erlaubt, versucht, innerhalb von zwei Monaten nochmals einzureisen, z.B. um einen
„Wer nicht wirbt, der stirbt!“, so lautet ein beliebter deutscher Werbespruch. Auch in Dubai wurde diese Weisheit verewigt, an jeder Straßenecke. Große Plakatwände mit Werbung für neue Restaurant, Bars und Kneipen oder auch Events hängen überall in der Stadt. Kaum eine Straße, die nicht mit Werbung praktisch gepflastert ist. Einer der Attraktionen für ausländische Investoren in das Emirat am Golf
Ja, wo laufen sie denn? Das haben wir uns tatsächlich gefragt, nachdem wir frisch vom Kamelrennen in al-Wathba in Al-Ain eintrafen. Alle touristischen Sehenswürdigkeiten sind bestens ausgeschildert bis auf eine: der am Freitag vormittag stattfindende Kamelmarkt. Kurz vor der Aufgabe wurden wir doch noch fündig. Zwar war das Spektakel bereits zum größten Teil vorbei und man war bereits beim Abbau,
Al-Ain ist alles andere als das typische verschlafene Oasenstädtchen. Immerhin ist sie die zweitgrößte Stadt im Emirat Abu Dhabi und dazu noch der Geburtsort des amtierenden Herrschers Sheikh Khalifa. Unsere Ankunft in der Stadt war zunächst davon geprägt den einmal wöchentlich stattfindenden Kamelmarkt zu finden, bevor er schließt. Trotz guter Beschreibung im Reiseführer und einer kleinen Karte war zunächst nichts
Ein Bau wie aus dem Märchen. Es sind kaum mehr Superlative denkbar, der erste Eindruck ist überwältigend. Schon die Anfahrt zur Moschee ist etwas Besonderes. Egal, welche der drei Brücken man nimmt, die nach Abu Dhabi führen, die Sheikh Zayed Grand Mosque wird man immer sehen. Und wer sie einmal aus der Ferne gesehen hat, der will mehr sehen und
Dass sich in der arabischen Welt die für mich schönsten Holztüten befinden wusste ich bereits. Dass die Vereinigten Arabischen Emirate aber auch die Heimat ausgefallener Schilder ist – neben dem Kamelschild wohlgemerkt -war mir neu. Den Warnhinweis „Achtung, Araber kreuzt den Weg“ habe ich sofort ins Herz geschlossen:-)
Auch wenn Altkanzler Schmidt meint, man müsse zum Arzt gehen, wenn man Visionen hätte, so lehrt einen die Realität am Golf doch etwas Anderes: Visionen sind dazu da, Realität zu werden. Derzeit in der Umsetzung befindet sich das Projekt Saadiyat Island, 500 m vor der Küste Abu Dhabis. Noch ist es zu früh zu sagen, ob das Projekt die Insel
Es ist groß. Nein, es ist riesig. Die Bilder aus dem Fernsehen werden der Realität nicht gerecht. Es ist ein Monster! Wenn man das erste Mal vor dem Emirates Palace steht verschlägt es einem die Sprache. Ich bin in der Welt schon ganz gut rumgekommen und habe einiges gesehen, aber die Ausdehnung dieses Hotels ist sagenhaft. Abends wechseln das Zufahrtstor
