Ich gebe es zu, ich war schon recht aufgeregt: Hoher Besuch aus dem Harz hatte sich angemeldet. Den will und kann ich natürlich nicht enttäuschen, da muss ich etwas bieten. Und wo geht das besser als in einem der schönsten Stadtteile Braunschweigs: Riddagshausen. Aber auch mitten in der Altstadt Heinrichs des Löwen finden sich immer wieder beindruckende und geschichtsträchtige Straßen.
Robert Misik, seines Zeichens Wiener Journalist und politischer Schriftsteller, hat ein Essay vorgelegt: „Die falschen Freunde der einfachen Leute“ heißt es. Und sogleich stellt sich die Frage: Wen oder was bezeichnet der Terminus „einfache“ Leute? Umgangssprachlich ist damit die Arbeiterklasse gemeint, jene Schicht von Leuten, die durch harte und langläufig als „ehrlich“ bezeichnete Arbeit, ihr Geld verdient: Krankenschwestern, Supermarktkassiererinnen, Angestellte
Seit Kurzem hat auch das Laster in Braunschweig eine neue Chance: Im Löwen-Play an der Berliner Straße soll in den oberen Räumen ein Bordell einziehen. Das war mir bislang nicht bekannt. Gestern werde ich auf meiner „Grünen Tour“ von Braunschweig nach Wolfsburg mit den Ängsten und dem Widerstand der anliegenden Bewohnern konfrontiert. In der Nähe des geplanten Etablissements scheint es
In diesem Corona-Sommer ist Deutschland definitiv zur Sportnation geworden. In der Stadt und auf dem Land Fahrradfahrer soweit das Auge reicht. Im Harz ist nun das Wandern das liebste Hobby des deutschen Ausflüglers. Selten habe ich den Wanderparkplatz in Ilsenburg, den sogenannten Blochauer, so voll besetzt gesehen. Auch der Weg auf den Brocken, der Heinrich-Heine-Weg, ist gut frequentiert. Das letzte
Noch ist es Sommer, noch ist es warm draußen, aber die „German Angst“ geht schon wieder um. Die Angst vor der kalten Jahreszeit und einer möglichen zweiten Corona-Welle hängt wie ein Damoklesschwert über uns, verbunden mit der Drohung eines zweiten Lockdowns. Ich frage mich an diesem sonnigen Morgen also „Was macht mir Mut in diesen Krisenzeiten?“ Auf meinem heutigen MTB-Ausflug
Ambiguitätstoleranz praktizieren: So geht’s „Zwölf Wochen in Riad“ heißt das Buch der Journalistin Susanne Koebl. Der Untertitel dazu könnte lauten: „Warum der Westen lieber auf lukrative Aufträge als auf Menschenrechte setzt“. Tatsächlich lautet er: „Saudi-Arabien zwischen Diktatur und Aufbruch“. Ist das eigentlich eine Entweder-oder-Frage? Wenn ich an China denke, so scheint beides gleichzeitig möglich zu sein. Pauschal zugespitzt ließe sich
