Jährliches Archiv: 2020

Corona-Tagebuch: König Hübich und der Schweinebraten

Christina/ Oktober 19, 2020/ Alltagsgeschichten/ 0Kommentare

Wir gehen auf unseren ersten Corona-Winter zu und es wird ernst: Die Rede ist wieder vom Abstand halten, vom Maskentragen, von der sozialen Isolation. Bevor wieder alles dicht gemacht wird, brauche ich noch etwas für’s Herz, etwas das ich in mir tragen kann für die dunklen kalten Tag in Einzelhaft: Einen Märchenwald. Und wo finde ich den? Richtig am Harzrand

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Weinwandern im kleinsten Anbaugebiet Deutschlands

Christina/ Oktober 13, 2020/ Kultur/ 0Kommentare

Unverhofft kommt oft, so auch in der Sächsischen Schweiz. Bei einem abendlichen Spaziergang rund um Pirna werde ich auf die Sächsische Weinstraße und den dazugehörigen Wanderweg aufmerksam. Weinwandern im kleinsten Anbaugebiet Deutschlands, das klingt doch verlockend. Also nutze ich meinen „freien Tag“, um die erste Etappe des Wanderweges auszutesten. Von Pirna geht es über Graupa nach Pillnitz. „Mit einer Karte

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Königstein

Christina/ Oktober 13, 2020/ Alltagsgeschichten, Kultur/ 0Kommentare

Als ich in das Elbsandsteingebirge fahre, ist mir außer Pirna nur noch der Ort Bad Schandau ein Begriff. Das sollte sich in dieser Urlaubswoche schnell ändern. Über die Fahrten mit der S-Bahn zu den Ausgangspunkten der Wanderungen lernt man die verschiedenen Orte entlang der Strecke recht schnell kennen – zumindest vom Namen her. Als wir am zweiten Tag nach Königstein

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Pirna

Christina/ Oktober 12, 2020/ Alltagsgeschichten, Kultur/ 0Kommentare

Die Stadt Pirna, gute zwanzig Kilometer von Dresden entfernt, ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in der Sächsischen Schweiz. Die Kreisstadt verfügt über eine gute S-Bahn-Anbindung zu den interessantesten Ausgangspunkten. Auch einen Wanderbus gibt es. Die Gästekarte mobil gilt als Fahrausweis in den Nahverkehrsmitteln der Sächsischen Schweiz. Unser Hotel, der Pirn’sche Hof, liegt am historischen Marktplatz. Schloss Sonnenstein Am Marktplatz

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Corona-Tagebuch: Der perfekte Tag in Braunschweig

Christina/ Oktober 2, 2020/ Alltagsgeschichten

Ich gebe es zu, ich war schon recht aufgeregt: Hoher Besuch aus dem Harz hatte sich angemeldet. Den will und kann ich natürlich nicht enttäuschen, da muss ich etwas bieten. Und wo geht das besser als in einem der schönsten Stadtteile Braunschweigs: Riddagshausen. Aber auch mitten in der Altstadt Heinrichs des Löwen finden sich immer wieder beindruckende und geschichtsträchtige Straßen.

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Die falschen Freunde der einfachen Leute

Christina/ September 26, 2020/ Kategorien

Robert Misik, seines Zeichens Wiener Journalist und politischer Schriftsteller, hat ein Essay vorgelegt: „Die falschen Freunde der einfachen Leute“ heißt es. Und sogleich stellt sich die Frage: Wen oder was bezeichnet der Terminus „einfache“ Leute? Umgangssprachlich ist damit die Arbeiterklasse gemeint, jene Schicht von Leuten, die durch harte und langläufig als „ehrlich“ bezeichnete Arbeit, ihr Geld verdient: Krankenschwestern, Supermarktkassiererinnen, Angestellte

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Corona-Tagebuch: Miederhöschen statt Maske?

Christina/ September 24, 2020/ Alltagsgeschichten

Seit Kurzem hat auch das Laster in Braunschweig eine neue Chance: Im Löwen-Play an der Berliner Straße soll in den oberen Räumen ein Bordell einziehen. Das war mir bislang nicht bekannt. Gestern werde ich auf meiner „Grünen Tour“ von Braunschweig nach Wolfsburg mit den Ängsten und dem Widerstand der anliegenden Bewohnern konfrontiert. In der Nähe des geplanten Etablissements scheint es

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Corona-Tagebuch: An der wilden Ilse

Christina/ September 20, 2020/ Alltagsgeschichten

In diesem Corona-Sommer ist Deutschland definitiv zur Sportnation geworden. In der Stadt und auf dem Land Fahrradfahrer soweit das Auge reicht. Im Harz ist nun das Wandern das liebste Hobby des deutschen Ausflüglers. Selten habe ich den Wanderparkplatz in Ilsenburg, den sogenannten Blochauer, so voll besetzt gesehen. Auch der Weg auf den Brocken, der Heinrich-Heine-Weg, ist gut frequentiert. Das letzte

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Corona-Tagebuch: Mutmacher zum Mitnehmen

Christina/ September 17, 2020/ Alltagsgeschichten

Noch ist es Sommer, noch ist es warm draußen, aber die „German Angst“ geht schon wieder um. Die Angst vor der kalten Jahreszeit und einer möglichen zweiten Corona-Welle hängt wie ein Damoklesschwert über uns, verbunden mit der Drohung eines zweiten Lockdowns. Ich frage mich an diesem sonnigen Morgen also „Was macht mir Mut in diesen Krisenzeiten?“ Auf meinem heutigen MTB-Ausflug

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Zwölf Wochen in Riad

Christina/ September 15, 2020/ Kultur

Ambiguitätstoleranz praktizieren: So geht’s „Zwölf Wochen in Riad“ heißt das Buch der Journalistin Susanne Koebl. Der Untertitel dazu könnte lauten: „Warum der Westen lieber auf lukrative Aufträge als auf Menschenrechte setzt“. Tatsächlich lautet er: „Saudi-Arabien zwischen Diktatur und Aufbruch“. Ist das eigentlich eine Entweder-oder-Frage? Wenn ich an China denke, so scheint beides gleichzeitig möglich zu sein. Pauschal zugespitzt ließe sich

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