[:de]3.000 Meilen zum nächsten Klischee[:en]3.000 miles to the next cliché[:]
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Am letzten Samstag durfte man sich wieder richtig wundern. Über wen oder was? Den amerikanischen Film oder besser gesagt über die amerikanische Sicht der Welt. Worum es geht? Um einen Film mit dem schönen Titel „Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm“.
Das hätte sicherlich ein richtig schöner Film werden können. Bot er doch die Möglichkeit die damalige arabische Welt – der Film spielt zur Zeit des auslaufenden 19. Jahrhunderts – in einem realen Licht zu zeigen. Doch was macht der Ami daraus? Richtig, einen vor Klischees triefenden Film, mit fiesen arabischen Herrschern und „Frauen-zu-Anhängseln-degradierenden“-Vätern.
Hier liegt der Verdacht nahe, dass jede andere Darstellung den durchschnittlich aufgeklärten Amerikaner vom Kino ferngehalten hätte. Erinnern wir uns nur an die Darstellung des „bösen deutschen Nazis“ in den Indiana Jones Verfilmungen.
Letztendlich bleibt die Frage offen, wer nach den Disastern der amerikanischen Armee in Vietnam, Irak und Afghanistan noch an die gute Weltmacht glaubt mag.
[:en]Last Saturday it was story hour again. On whom or what? The American movie or better to say the American world view. What it is all about? It is about the film “Hidalgo – 3000 miles towards glory”.
Well, it could have been a nice film. The story, the film takes place end of 19th century, offered at least the chance to show a realistic picture of the past Arabic World. But, unfortunately the American producers prefer to meet established stereotypes such as nasty Arabic rulers and “women-being-degraded-as-an-accessory-of-their-fathers”.
It seems to be likely that any divergent presentation might have refrained Americans from going to the movies. Just remember the demonstration of the “mean German nazi” in Indiana Jones adaptations.
Finally that makes us wondering who might still believe in the salutary world power after the disasters of the American army and politics in Vietnam, Iraq and Afghanistan?[:]
