Wie es runde Geburtstage bekannter Persönlichkeiten so an sich haben, werden diese zumeist in Form von Dokumentar und Spielfilmen im Fernsehen gewürdigt. Bücher, seien es Biographien oder historische Romane, werden im Zuge großer Verkaufschancen wieder oder neu veröffentlicht. So geschehen auch im Falle eines bekannten deutschen Philosophen, dessen Geburtstag sich am 5.5.2018 zum 200. Mal jährte: Karl Marx. Wer war
Der Harz, ein Ort der Magie, der Mystik und des Märchens, der seinen alljährlichen Höhepunkt in der Walpurgisnacht findet. Jener Nacht, wo der Winter endgültig verabschiedet und der Mai begrüßt wird. Hexen sind das Wahrzeichen dieser Nacht und mannigfaltig sind im Harz zu finden: entweder über der Tür hängend oder vor dem Haus sitzend. Manchmal eben auch mit einem Bier
Nach einer anstrengenden Arbeitswoche sollte es diesmal nur eine kleine Wanderrunde werden. 15,4 km standen laut Google-Maps auf dem Plan. Ungfähr 3,5 Stunden sollten wir unterwegs sein. Vier Stempel der Harzer Wandernadel wollten wir einkassieren. Wie aus diesem harmlos wirkenden Plan die wohl längste Stempelrunde meiner bisherigen Wandergeschichte wurde möchte ich im Folgenden berichten. Nur so viel sei bereits verraten:
Leonidas Bieris Dokumentation beginnt mit einer historischen Einordnung der Bedeutung Andermatts vom 19. Jahrhundert bis zur Beendingung des Kalten Krieges. Während der Ort in den Schweizer Alpen über die Jahrhundertwende zu einer mondänen Touristendestination aufgestiegen war und im zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle als Stützpunkt der Alpenwehr gespielt hatte, verlor Andermatt nach dem Ende des Kalten Krieges an Bedeutung. In
Keiner weiß so richtig, ob das eine Brise ist oder ein Sturm wird. Spätestens seit November letzten Jahres gibt es ein vieldiskutiertes neues Gesicht auf der Weltkarte: Mohammed bin Salman (kurz: MbS), der junge Kronprinz aus Saudi Arabien. Und gleich mit einem Paukenschlag macht er auf sich aufmerksam: Erstmals in der Geschichte des Ölstaates werden Mitglieder des Königshauses, wenn auch
„Where’s the revolution“ fragen Depeche Mode auf Ihrer CD „Spirit“. Und da die britische Popgruppe mit ihren Lieder für mich immer auf der Höhe der Zeit ist, haben sie auch diesmal ins Schwarze getroffen. Nie schien mir die Frage nach einer Revolution berechtigter zu sein als gerade jetzt, wo die Welt an allen Ecken und Enden Kopf zu stehen scheint.
Der vergangene Samstag war anders als andere Samstage in diesem Jahr zuvor. Dabei hatte er begonnen, wie immer. Ich war zum Schwimmen gegangen, ich hatte eingekauft und saß nun bei einer Tasse Kaffee vor meinem Computer. Nebenbei hörte ich, auch aus Gewohnheit, Radio. Wie gesagt, alles war wie immer. Bis ich die Nachrichten im Radio hörte. Bis ich von den
Früher waren sie Pflichtprogramm, heute schalte ich sie immer seltener an: Nachrichtensendungen im Fernsehen. Warum? Medienmüdigkeit, Nachrichtenüberflutung, Flucht vor der Realität? Zweifel daran, ob das, was mir jeden Tag für 15, 20 oder auch 30 Minuten vorgesetzt wird, der objektiven Wahrheit entspricht, wenn diese überhaupt existiert? Irgendwie habe ich tagsüber doch bereits in diversen Newslettern und Nachrichtenseiten online eh schon
Da ich mal im Ländle gewohnt habe, musste ich bei dem Name „Bled“ natürlich schmunzeln. Sofort viel mir der Werbespruch eines Elektronikmarktes ein, der einst seine Kunden zum „schlau sein“ aufrief, indem sie die Angebote des besagten Geschäfts nutzen und damit – angeblich – sparen sollten, was das Zeug hält. Nun denn, darum geht’s hier aber gar nicht. Es geht
Was hat der Besuch des Klosters Walkenried im Harz mit dem Nahen Osten zu tun? Richtig, die Gesschichte der Klöster begann im Nahen Osten. Genauer gesagt in Ägypten (Antoniuskloster) und in Palästina. Die ersten Klöster sind im 4. Jahrhundert aus Einsiedlerkolonien hervorgegangen. Das von 361 bis 363 in Ägypten errichtete Antoniuskloster (Antonius dem Großen gewidmet) wird als das älteste christliche
