Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Leise rieselt die Tannennadel könnte es im Oberharz heißen. Dass es um den Baumbestand im Westharz nicht gut bestellt ist, ist mir nicht ganz neu. Aber das es so schlimm ist hat mich nun doch erschreckt. Was geht da vor sich? Werden wir in den kommenden Jahren waldlos werden? Unterwegs begegnet uns aber nicht
Drei Dinge auf einmal, das geht nun wirklich nicht? Doch, es geht. Im Braunschweiger Land vereinigen sich Sport, Spaß und Geschichte auf einem Fahrradausflug. Die 93,3 km lange Rundtour durch die Braunschweiger Toskana fordert einiges vom sportlichen Können des geneigten Radfahrers, aber, es lohnt sich. Neben Natur pur gibt es am Wegesrand die ein oder andere historische Überraschung zu entdecken.
Für diesen Sonntag haben wir uns Großes vorgenommen. Der Städtepartnerschaftsradweg (sperriges Wort) Braunschweig-Magdeburg (kurz BS-MD) steht auf dem Plan. Zu dritt wollen wir gen Helmstedt radeln und zurück den Zug nach Braunschweig nehmen. Naja, oft kommt es anders als man denkt – so auch hier. Es wird eine Tour mit ungeöffneter Bahnschranke, schweißtreibenden Aufstiegen und einigen Höhenmetern. Bis nach Helmstedt
Wer im Mittelalter nicht spurte, konnte leicht unter die Räder kommen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Einer der gefährlichen Hotspots im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel muss seinerzeit das „Lechlumer Holz“ gewesen sein, genauer gesagt die Richtstätte dort. Und da ging es mal wirklich nicht zimperlich zu. „Enthauptungen und Entführungen, das ist nur Business. Eine Frage der Reputation.“ So oder so
Es muss nicht immer Harz sein. Auch im nördlichen Vorland gibt es schöne und teilweise unbekannte Ecken zu entdecken. So zum Beispiel das Zwitterschloss in Liebenburg. Für Stempeljäger beinhaltet die Wandertour zudem gleich drei Stationen: den Schröderstollen, die ehemalige Bockwindmühle Liebenburg und die Schlosskirche auf dem Burgberg. Die Tour ist mit insgesamt 15 km und einer größtenteils flachen Strecke gut
